Themenfelder TS direkt 2016-11-29T12:35:14+00:00

Themenfelder

  • Kennenlernen; Kommunikationsregeln, Feedbackregeln
    • Rechtliche Grundlagen und die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt
  • Allgemeine und spezielle Rechtsgrundlagen für Kindertagespflege
    • als Hilfe zur Erziehung und für die Betreuung von Kindern mit besonderem individuellen Bedarf
  • Bindung, Regulation, Störungen
    • Grundlagen der Bindungstheorie, Bindungsverhalten, Bindungstypen, Bindungsstörungen
    • Regulation/ Regulationsstörungen,
    • Feinfühligkeit, Resilienz, Risiko- und Schutzfaktoren
    • Konsequenzen für Setting, Beziehungsangebote und erzieherische Haltung in der Kindertagespflege, Aufgaben der „Tagesmutter“
  • Entwicklungspsychologie
    • Merkmale und Gesetzmäßigkeiten menschlicher Entwicklung, vorgeburtliche Entwicklung
    • „normale“ – nicht „normale“ Entwicklung
    • Entwicklungstabellen (Gegenüberstellung: Beller, Meilensteine, Grenzsteine, Kiphard)
    • Störungen in der frühkindlichen Entwicklung
    • Kriterien zur Einschätzung von entwicklungsfördernden und entwicklungshemmenden Faktoren
    • Risikokinder, Entwicklungsverzögerungen, Frühchen
    • Schreiben von Entwicklungsberichten
    • Babys „lesen“: Signale des Säuglings sehen und verstehen
    • Feinzeichen des Befindens
  • Kinder mit Beeinträchtigungen
    • Seelische Behinderungen und Verhaltensstörungen, Ursachen und Entstehungsbedingungen
    • Definition für „Behinderung“ oder von „Behinderung bedroht“
    • Ursachen und Entstehungsbedingungen von Behinderungen
    • Spezifische Krankheitsbilder 0 – 3jähriger Kinder
    • FAS, Down Syndrom, Verhaltensaufälligkeiten, ADHS, Sprachstörungen, Wahrnehmungsstörungen
    • Aktuelle Fälle und Bedarfe der TN
  • Pädagogische Konzepte
    • Darstellung ausgewählter pädagogischer Konzepte, Konzept der qualifizierten Beobachtung
    • Beobachtungsinstrumente, Stellenwert von Beobachtung im Alltag
    • Therapieformen ( Tiertherapie usw.)
    • Konzept der Inklusion/Integration von Kindern mit Beeinträchtigungen und/oder problematischem familiärem Hintergrund in der Gruppe
  • Klärung der Rolle und Aufgabe der Kindertagespflegeperson
    • Hilfeplanung und Hilfeplangespräche
    • Rollenverständnis: Meine Rolle – Rollenklärung/ Rechte und Pflichten (§ 32 SGB VIII)
  • Zusammenarbeit mit Eltern und Angehörigen/ Gesprächsführung
    • Möglichkeiten und Grenzen der Zusammenarbeit mit Eltern, Erziehungspartnerschaft
    • „schwierige Elterngespräche“/Entwicklungsgespräche
    • besondere Eltern, besondere Familien
    • Unterstützung von Eltern, Konfliktgespräche
    • Regeln und Haltung im Hinblick auf die Arbeit mit Kindern
    • Reflexion und Präzisierung sowie Möglichkeiten und Grenzen der Arbeit mit Eltern
  • Auswertung/ Abschied/ Colloquiumsvorbereitung
    • Bilanz und kritische Reflexion des Lehrgangs

Arbeitsformen:

Die Arbeit im Lehrgang erfolgt alltagsnah und praxisbezogen. Es wird theoretisches Wissen vermittelt und in gemeinsamen Gesprächen auf Handhabbarkeit im familiären Alltag überprüft. Der Bezug zu eigenen Lebenserfahrungen kann durch Rollenspiele, Familienaufstellungen oder Phantasiereisen deutlicher werden. Wir arbeiten im Plenum und in Kleingruppen, mit Kurzvorträgen und Arbeitspapieren, mit Filmen oder Fallbeispielen aus der Gruppe.